Sowohl Young- als auch Oldtimer erleben in den letzten Jahren einen zunehmenden Boom. Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Liegt es daran, dass heutige Fahrzeuge vor allem rational und emotionslos sind? Dass die “Babyboomer”-Generation in die Mid-Life-Crisis kommt? Dies alles sind nur Spekulationen. Fakt ist jedoch, dass die Zulassungszahlen älterer Fahrzeuge deutlich nach oben steigen und auch die dazugehörige Fachpresse und -literatur immer weiter ausgebaut wird.
Vorteile der Youngtimer

Ein echter Youngtimer: Der VW Käfer - ©Ch. Adel/PIXELIO
Youngtimer haben gegenüber aktuellen Fahrzeugen einige wichtige Vorteile: Zunächst ist ihr Anschaffungspreis deutlich geringer als der aktueller Fahrzeuge, selbst Oberklassefahrzeuge wie die 7er-Reihe von BMW oder die Mercedes S-Klasse kosten als Youngtimer nur wenige Tausender. Dazu kommt, dass Youngtimer praktisch keinen Wertverlust mehr aufweisen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Youngtimer wachsen häufig sogar konstant im Wert, speziell wenn sie kurz vor dem begehrten H-Kennzeichen stehen. Des Weiteren haben Youngtimer gegenüber den aktuellen Wagen den Vorteil, dass sie sich gekonnt vom langweiligen Einheitsbild auf der Straße abheben.
Nachteile der Youngtimer
Ein wesentlicher Nachteil von Youngtimern sind hingegen ihre hohen Unterhaltskosten, nicht selten muss man einige Tausend Euro im Jahr aufwenden, um einen Youngtimer verkehrssicher und fahrfähig zu halten. Dafür wird man jedoch mit einem nicht vorhandenen Wertverlust belohnt. Auch Steuern und Versicherung beim Youngtimer sind oftmals höher als bei einem aktuellen Auto. Des Weiteren verfügen Youngtimer oftmals nicht über aktuelle Sicherheitssysteme, wie beispielsweise ABS und ESP.